Allgemeine Geschäftsbedingungen
Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR
Vertreten durch die Gesellschafter Petra Maria Anders und Dr. Stephan Anders
Michael-Kiefer-Weg 2 · 83236 Übersee · Deutschland
Telefon: +49 (176) 55770039
E-Mail:
[email protected]
Stand: 3. November 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartnerin
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR, nachfolgend „Anbieterin“, und ihren Kundinnen und Kunden, nachfolgend einheitlich „Kundschaft“, soweit sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden. Bei Verkäufen über Digistore24 im Reseller-Modell gelten die besonderen Abgrenzungen in § 2 Abschnitt E. Diese AGB ersetzen nicht die Vertragsbedingungen des dort ausgewiesenen Verkäufers.
(2) Erfasst werden insbesondere persönliche und spirituell-energetische Begleitungen im Einzel- und Gruppenformat, Onlineprogramme, Workshops, Seminare und Präsenzveranstaltungen; digitale Inhalte wie aufgezeichnete Onlinekurse, Audiokurse, Meditationen, Audio- und Videodateien, PDFs und E-Books; sowie physische Produkte wie Bücher, Kartensets und begleitende Materialien. Die konkrete Bezeichnung und der verbindliche Inhalt des gebuchten Angebots ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und den bei Vertragsschluss vereinbarten Bedingungen.
(3) Diese AGB gelten gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB und gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Zwingende Schutzvorschriften bleiben unberührt. Allein die Angabe einer Firma oder eine selbstständige Tätigkeit schließt die Verbrauchereigenschaft bei einer überwiegend privaten Buchung nicht aus.
(4) Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Ergänzend gelten die vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellte Leistungsbeschreibung, die wirksam vereinbarten Buchungsbedingungen und gegebenenfalls ein gesonderter Vertrag. Individuelle Vereinbarungen sind nicht allein deshalb unwirksam, weil sie mündlich getroffen wurden; gesetzliche Formvorschriften bleiben unberührt.
(5) Abweichende Geschäftsbedingungen der Kundschaft werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat. Dies gilt auch bei Buchungen durch Unternehmerinnen und Unternehmer. Der Vorrang individueller Vereinbarungen bleibt unberührt.
§ 2 Vertragsschluss und Einbeziehung der AGB
(1) Die Darstellung von Angeboten auf Webseiten, in sozialen Medien, in Newslettern oder sonstigen Werbemitteln ist grundsätzlich eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Etwas anderes gilt, wenn eine Erklärung ausdrücklich als verbindliches Angebot bezeichnet ist.
A. Vertragsschluss bei persönlichen Live-Begleitungen
(2) Ein Vertrag über eine achtwöchige oder elfmonatige persönliche Live-Begleitung kommt im persönlichen Gespräch, telefonisch oder per Videokonferenz, insbesondere über Zoom, in dem Moment zustande, in dem sich die Vertragsparteien verbindlich über die konkrete Begleitung, deren Umfang, Beginn, Laufzeit, Gesamtpreis und Zahlungsweise geeinigt haben und die Buchung ausdrücklich angenommen wird. Erklärt die Kundschaft nach Besprechung dieser Bedingungen verbindlich, die Begleitung zu buchen, und nimmt die Anbieterin diese Buchung im Gespräch ausdrücklich an, ist der Vertrag damit geschlossen. Ein unverbindliches Informations- oder Kennenlerngespräch, eine bloße Interessensbekundung oder die Anfrage nach einem Angebot begründen noch keinen Vertrag. Gesetzliche Formvorschriften und ausdrücklich vereinbarte Formvorbehalte gemäß Absatz 11 bleiben unberührt.
(3) Eine nach diesem mündlichen Vertragsschluss übersandte Vertragsunterlage dient der Dokumentation des bereits geschlossenen Vertrags. Dessen Wirksamkeit hängt nicht von einer späteren Unterschrift oder der Rücksendung der Unterlage ab, sofern nicht ausdrücklich vereinbart wurde, dass der Vertrag erst durch Unterzeichnung geschlossen werden soll. Zusätzliche oder abweichende Bedingungen werden durch die nachträgliche Übersendung nicht automatisch Vertragsbestandteil, sondern bedürfen einer gesonderten wirksamen Vereinbarung.
(4) Wird die Live-Begleitung im Einzelfall durch individuelle Erklärungen per E-Mail oder Messenger gebucht, kommt der Vertrag mit Zugang der ausdrücklichen Annahme des hinreichend bestimmten Angebots bei der jeweils anderen Vertragspartei zustande. Eine bloße Anfrage genügt nicht. Bei einer Buchung über einen elektronischen Bestellablauf gelten die dort vor Abgabe der Bestellung eindeutig beschriebenen Bestell- und Annahmeschritte sowie die gesetzlichen Anforderungen.
B. Vertragsschluss bei digitalen Produkten
(5) Aufgezeichnete Onlinekurse, Audiokurse, aufgezeichnete Meditationen, PDFs und E-Books sind digitale Inhalte. Beim automatisierten Direktkauf bei der Anbieterin wählt die Kundschaft das gewünschte Produkt aus und gibt im vorgesehenen Bestellablauf die erforderlichen Angaben ein. Vor der Bestellung kann sie ihre Angaben überprüfen und berichtigen. Mit Betätigung der eindeutig auf eine Zahlungspflicht hinweisenden Bestellschaltfläche gibt sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrags über das ausgewählte digitale Produkt ab.
(6) Die Anbieterin nimmt dieses Angebot durch die automatische Bereitstellung des bestellten digitalen Inhalts nach erfolgreicher Bestätigung der Zahlung an. Der Vertrag kommt in dem Zeitpunkt zustande, in dem der funktionsfähige Zugang zu den bestellten Inhalten für die Kundschaft bereitgestellt und ihr über die Bestätigungsseite oder einen elektronisch übermittelten Zugangslink zugänglich gemacht wird. Bei einer unmittelbar bereitgestellten Datei gilt dies entsprechend für den funktionsfähigen Downloadzugang beziehungsweise den Zugang der Datei. Die Kundschaft muss die Inhalte für den Vertragsschluss noch nicht abspielen, lesen oder herunterladen. Eine bloße Bestell- oder Zahlungsbestätigung ohne Bereitstellung der Inhalte ist in diesem automatisierten Direktverkauf noch keine Annahme. Für Verkäufe durch Digistore24 als Reseller gilt ausschließlich die Abgrenzung in Abschnitt E.
(7) Der Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach Absatz 6 und das Erlöschen des gesetzlichen Verbraucherwiderrufsrechts sind voneinander zu unterscheiden. Für die sofortige Bereitstellung gelten § 7 Absatz 8 und für das Erlöschen des Widerrufsrechts § 16 Absatz 3. Weder die Bestellung noch die Zahlung oder die Zustimmung zu diesen AGB ersetzen die hierfür erforderlichen gesonderten ausdrücklichen Erklärungen.
C. Vertragsschluss bei physischen Produkten
(8) Bei Büchern, Kartensets und sonstigen Waren gibt die Kundschaft über den beschriebenen Bestellablauf ein verbindliches Vertragsangebot ab. Die Anbieterin nimmt dieses durch ausdrückliche Auftragsbestätigung oder Versand der Ware an, soweit im jeweiligen Bestellablauf nichts Abweichendes eindeutig angegeben ist. Eine rein technische Eingangsbestätigung genügt allein nicht. Für Lieferung und Widerruf gelten § 10 und die Widerrufsbelehrung für Waren.
D. Gemeinsame Bestimmungen
(9) Diese AGB werden vor oder bei Vertragsschluss zugänglich gemacht und ihre Geltung wird vereinbart. Dies gilt auch bei einem mündlichen Vertragsschluss über eine Live-Begleitung. Eine erstmalige Übersendung nach Vertragsschluss bewirkt keine rückwirkende Einbeziehung. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
(10) Bei externen Buchungs- und Verkaufsplattformen ist zwischen bloßen Zahlungsdienstleistern und Verkäufern im eigenen Namen zu unterscheiden. Die Nutzung eines Zahlungsdienstleisters allein macht diesen nicht zum Vertragspartner für die gebuchte Leistung. Tritt dagegen ein Reseller ausdrücklich als Verkäufer auf, kommt der Kaufvertrag mit diesem zustande. Für Digistore24 gilt ergänzend Abschnitt E.
(11) Gesetzliche Formvorschriften und ausdrücklich vereinbarte Formvorbehalte bleiben unberührt.
(12) Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten bei Fernabsatzverträgen die gesetzlich erforderliche Vertragsbestätigung und Verbraucherinformationen auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail oder als PDF. Diese Informationspflicht ist von einer noch erforderlichen Annahme des Vertrags zu unterscheiden. Für die Dokumentation des mündlichen Vertragsschlusses gilt Absatz 3; für die besonderen Erklärungen bei digitalen Inhalten gelten Absatz 7 und § 7 Absatz 8.
E. Verkauf digitaler Produkte über Digistore24
(13) Digitale Produkte können auch über Digistore24 verkauft werden. Erfolgt die Bestellung über ein Digistore24-Bestellformular im Reseller-Modell, ist die dort als Verkäufer bezeichnete Digistore24-Gesellschaft Vertragspartnerin der Käuferin oder des Käufers für diesen Kauf. Die Identität und Kontaktdaten des konkreten Verkäufers ergeben sich aus dem Bestellformular und der Bestellbestätigung. Die Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR stellt in diesem Fall das Produkt als Produktherstellerin beziehungsweise leistungserbringendes Unternehmen bereit.
(14) Für Zustandekommen und Abwicklung des Kaufvertrags mit Digistore24, Zahlung, Rechnung, Widerruf und etwaige vereinbarte Rückgaberechte gelten die beim Kauf einbezogenen Bedingungen und Verbraucherinformationen des ausgewiesenen Digistore24-Verkäufers. Widerrufs- und Rückabwicklungsbegehren zu diesem Kauf sind an den dort bezeichneten Verkäufer zu richten. Die vorliegenden AGB schränken gesetzliche Ansprüche oder von Digistore24 wirksam eingeräumte Rückgaberechte nicht ein. Insbesondere ersetzt die eigene Regelung der Anbieterin zum Erlöschen des Widerrufsrechts nicht den erforderlichen Ablauf beim Digistore24-Kauf.
(15) Eigene ergänzende Nutzungs- oder Lizenzbedingungen der Anbieterin gelten bei einem Kauf über Digistore24 nur, soweit sie zulässig, vor dem Kauf gesondert offengelegt und wirksam vereinbart wurden. Sie begründen nicht allein durch den Verweis auf diese AGB einen zusätzlichen Kaufvertrag mit der Anbieterin oder eine weitere Zahlungspflicht. Sie ändern nicht die Verkäuferstellung von Digistore24 und dürfen die gegenüber Digistore24 bestehenden Rechte nicht verkürzen. Direkt mit der Anbieterin geschlossene, eigenständige Verträge bleiben von einem bloßen Verweis auf Digistore24 unberührt.
(16) Nach Vertragsschluss übermittelte Unterlagen sollen darauf geprüft werden, ob sie die getroffenen Vereinbarungen zutreffend wiedergeben. Erkennbare Fehler oder Abweichungen sollen der Anbieterin zeitnah mitgeteilt werden. Aus einem unterbliebenen Hinweis oder Schweigen wird keine Zustimmung zu abweichenden Bedingungen abgeleitet; gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 3 Leistungsumfang und Charakter der Angebote
(1) Inhalt, Umfang, Beginn, Dauer, Termine, Zugangsmöglichkeiten und Preis richten sich nach dem konkret gebuchten Angebot und den individuellen Vereinbarungen. Ergänzende Leistungen, persönliche Betreuung, Live-Termine, Downloads, Rückmeldungen oder Zertifikate sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich Bestandteil des Angebots sind.
(2) Die spirituell-energetischen Angebote dienen insbesondere der Selbsterfahrung, Bewusstseinsentwicklung und persönlichen Reflexion. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, wirtschaftlicher oder beruflicher Erfolg wird nicht zugesagt. Die Anbieterin schuldet die vereinbarte Leistung und deren vertragsgemäße Durchführung.
(3) Es werden keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen gestellt. Die Angebote ersetzen keine ärztliche, heilpraktische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung. Eine laufende Behandlung oder verordnete Medikation soll nicht aufgrund der Angebote eigenmächtig verändert oder beendet werden.
(4) Zwingende gesetzliche Anforderungen an die Durchführung des jeweiligen Angebots bleiben unberührt.
(5) Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Die Kundschaft entscheidet selbst, ob das Angebot ihrer aktuellen Situation entspricht. Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden ist bei Bedarf fachlicher Rat einzuholen; die Begleitung ist kein Ersatz für eine erforderliche Behandlung und keine Krisen- oder Notfallversorgung. Persönliche Grenzen können während der Begleitung angesprochen werden. Eine pauschale Verpflichtung zur Offenlegung von Diagnosen oder Behandlungsunterlagen wird durch diese AGB nicht begründet. Die vertraglichen Sorgfalts- und Rücksichtnahmepflichten der Anbieterin bleiben bestehen.
§ 4 Preise und Zahlungsabwicklung
(1) Maßgeblich ist der vor der verbindlichen Buchung ausgewiesene Gesamtpreis. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern sind dies Endpreise einschließlich anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer. Bei einer gesetzlichen Steuerbefreiung wird diese entsprechend ausgewiesen. Versandkosten und sonstige zusätzliche Kosten werden vor der Bestellung gesondert angegeben.
(2) Die verfügbaren Zahlungsarten und Fälligkeiten werden im Angebot oder Bestellablauf angegeben. Dazu können insbesondere Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung oder externe Zahlungsdienste gehören. Eine Zahlung ist bei vereinbarter Vorkasse vor Bereitstellung beziehungsweise Versand zu leisten, sofern keine andere Zahlungsvereinbarung getroffen wurde.
(3) Eigene Teilzahlungsvereinbarungen werden von der Anbieterin nicht angeboten. Soweit im jeweiligen Bestellablauf Zahlungs- oder Finanzierungsangebote externer Anbieter wie Klarna zur Verfügung stehen, richten sich deren Verfügbarkeit, Bewilligung, Zahlungsfristen und Kosten nach den dort gesondert vereinbarten Bedingungen. Ein Anspruch auf die Bewilligung einer bestimmten Zahlungs- oder Finanzierungsart besteht nicht. Der jeweilige Zahlungs- oder Finanzierungspartner wird im Bestellablauf ausgewiesen.
(4) Für Fragen zu einer mit einem externen Anbieter vereinbarten Finanzierung ist dieser nach Maßgabe der dortigen Vereinbarung zuständig. Die gesetzlichen Rechte aus dem Vertrag über die gekaufte Ware, den digitalen Inhalt oder die gebuchte Begleitung bleiben unberührt. Gebühren externer Anbieter richten sich nach den mit ihnen getroffenen Vereinbarungen. Die Anbieterin erhebt nur gesetzlich zulässige und vor Vertragsschluss ausgewiesene Zusatzkosten.
§ 5 Zahlungsverzug, Teilnahmeausschluss und Zugangssperren
(1) Eintritt und Folgen des Zahlungsverzugs richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Es gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Erstattungsfähige Mahn- und Rechtsverfolgungskosten können im gesetzlich zulässigen Umfang verlangt werden. Eine feste Mahnkostenpauschale wird durch diese AGB nicht vereinbart.
(2) Bei Nichtzahlung einer fälligen und durchsetzbaren Vergütung kann die Anbieterin unter den gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere des § 320 BGB, noch ausstehende Leistungen aus dem betroffenen Vertrag bis zur Zahlung zurückhalten. Dazu können die vorübergehende Sperrung des betroffenen Mitgliederzugangs und der vorübergehende Ausschluss von weiteren Live-Terminen gehören. Dies gilt nicht, soweit die Anbieterin zur Vorleistung verpflichtet ist oder ein gesetzliches Leistungsverweigerungsrecht der Kundschaft entgegensteht. Die Maßnahme muss verhältnismäßig sein; ein geringfügiger Zahlungsrückstand rechtfertigt nicht ohne Weiteres die vollständige Einstellung aller Leistungen. Nicht betroffene, vollständig bezahlte Verträge werden nicht allein aufgrund eines anderen Zahlungsrückstands gesperrt.
(3) Vor einer beabsichtigten Sperrung oder Aussetzung der Teilnahme informiert die Anbieterin über den Zahlungsrückstand und die vorgesehenen Folgen und setzt eine angemessene Zahlungsfrist, soweit gesetzlich erforderlich. Eine Kündigung wegen Zahlungsverzugs oder ein dauerhafter Ausschluss durch Vertragsbeendigung erfolgt nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen. Soweit eine Forderung einem externen Zahlungs- oder Finanzierungsanbieter zusteht, richtet sich deren Durchsetzung nach der dortigen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften; eine bloße Nichtzahlung an diesen Anbieter begründet nicht automatisch ein eigenes Sperrrecht der Anbieterin.
(4) Eine berechtigte vorübergehende Zugangssperre oder Aussetzung der Teilnahme beendet den Vertrag nicht von selbst und hebt fällige, durchsetzbare Zahlungsansprüche nicht auf. Die vertraglich vereinbarten Fälligkeiten bleiben grundsätzlich maßgeblich. Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, bleibt die Vergütung auch für während der berechtigten Leistungseinstellung ausgefallene Termine geschuldet; gesetzlich anzurechnende ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb werden berücksichtigt. Ein Anspruch auf kostenlose Nachholung oder Verlängerung entsteht nicht allein durch die berechtigte Sperrung. Die Folgen einer unberechtigten Leistungseinstellung und gesetzliche Rechte der Kundschaft bleiben unberührt.
(5) Wird der Vertrag wirksam beendet, richtet sich die Abrechnung nach dem Gesetz und wirksamen vertraglichen Vereinbarungen. Bereits entstandene Zahlungsansprüche sowie gesetzliche Schadensersatzansprüche wegen einer von der Kundschaft zu vertretenden Vertragsverletzung bleiben im jeweiligen gesetzlichen Umfang bestehen. Eine Kündigung oder ein dauerhafter Teilnahmeausschluss begründet jedoch nicht automatisch einen Anspruch auf die gesamte Vergütung für alle noch nicht erbrachten Leistungen. Bereits gezahlte Beträge verfallen nicht pauschal.
§ 6 Persönliche Live-Begleitungen und Gruppenprogramme
(1) Persönliche Live-Begleitungen werden als zeitlich befristete Dienstverträge im Sinne der §§ 611 ff. BGB vereinbart, soweit die tatsächliche Ausgestaltung dieser Vertragsart entspricht. Die Anbieterin schuldet die vereinbarten Begleitungsleistungen; die Kundschaft schuldet die vereinbarte Vergütung. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.
(2) Persönliche Begleitungen können insbesondere als achtwöchiges oder elfmonatiges Programm vereinbart werden. Die Begleitung erfolgt in den vereinbarten Terminen ausschließlich live, insbesondere über Zoom oder ein vergleichbares Videokonferenzsystem, im unmittelbaren Austausch zwischen der Anbieterin und den Teilnehmenden. Beginn, Laufzeit, Anzahl und Dauer der Termine, Einzel- oder Gruppenformat sowie vereinbarte Programmpausen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und Vertrag.
(3) Der Vertrag wird für die ausdrücklich vereinbarte feste Laufzeit geschlossen und endet mit deren Ablauf, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine ordentliche Kündigung während dieser festen Laufzeit ist nicht vorgesehen, soweit kein gesetzliches oder ausdrücklich vereinbartes Kündigungsrecht entgegensteht. Gesetzliche Widerrufsrechte, das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und sonstige gesetzliche Beendigungsrechte bleiben unberührt.
(4) Geschuldet ist die vertragsgemäße Durchführung der vereinbarten Begleitung. Ein bestimmter Schulungs-, Lern-, Prüfungs-, Heilungs-, persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich eine konkrete weitergehende Leistung vereinbart wurde. Persönliche Erwartungen ersetzen die vereinbarte Leistungsbeschreibung nicht. Die Teilnahme und der eigene Umgang mit den Anregungen liegen im Verantwortungsbereich der teilnehmenden Person. Die Anbieterin bleibt unabhängig davon zur ordnungsgemäßen Erbringung ihrer vertraglichen Leistungen verpflichtet.
(5) Die unregelmäßige Teilnahme, das Versäumen einzelner oder mehrerer Live-Termine, die Nichtnutzung ordnungsgemäß angebotener Leistungen oder die bloße Einstellung der Teilnahme bewirken für sich genommen weder eine Beendigung des Vertrags noch eine Befreiung von der vereinbarten Zahlungspflicht. Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen eines fortbestehenden Vergütungsanspruchs bei Nichtinanspruchnahme vorliegen, insbesondere nach § 615 BGB, bleibt die vereinbarte Vergütung nach Maßgabe der vereinbarten Fälligkeit geschuldet. Gesetzlich anzurechnende ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb sowie böswillig unterlassener anderweitiger Erwerb werden berücksichtigt. Eine bloße Nichtteilnahme begründet für sich genommen keinen Rückzahlungsanspruch. Die Rechtsfolgen eines wirksamen Widerrufs oder einer wirksamen Kündigung sowie sonstige gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(6) Persönlich versäumte, ordnungsgemäß angebotene Gruppentermine begründen allein wegen der Nichtteilnahme keinen Anspruch auf einen zusätzlichen Einzeltermin, eine Wiederholung oder eine Verlängerung der Laufzeit. Für versäumte individuell vereinbarte Einzeltermine gelten die wirksam vereinbarten Terminbedingungen und im Übrigen die gesetzlichen Vorschriften. Von der Anbieterin zu vertretende Leistungsausfälle werden hiervon nicht erfasst.
(7) Für die Abrechnung bei wirksamer vorzeitiger Vertragsbeendigung gilt § 5 Absatz 5. Eine Kündigung wird nicht dadurch unwirksam, dass die Anbieterin sie noch nicht bestätigt hat.
(8) In Gruppenangeboten ist ein respektvoller Umgang einzuhalten. Bei erheblichen oder wiederholten Störungen kann die Anbieterin nach vorheriger Abmahnung und unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen Maßnahmen bis zur Kündigung ergreifen. Eine Abmahnung ist nur entbehrlich, soweit das Gesetz dies zulässt. Die Abrechnung erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften; eine solche Maßnahme führt nicht automatisch zum Verfall aller Zahlungen.
(9) Bei den beschriebenen achtwöchigen und elfmonatigen Live-Begleitungen werden den Teilnehmenden keine Aufzeichnungen der Termine und keine aufgezeichneten Videos bereitgestellt. Die vereinbarte Begleitung findet in den Live-Terminen statt. Eigenständig angebotene digitale Produkte wie Audiokurse, Meditationen, PDFs und E-Books sind davon zu unterscheiden und nicht allein aufgrund der Buchung eines Live-Programms mitgeschuldet. Für die rechtliche Einordnung ist das insgesamt vereinbarte Leistungsspektrum maßgeblich. Zwingende gesetzliche Anforderungen bleiben unberührt.
(10) Eine zusätzliche Begleitzeit nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit bedarf einer gesonderten Vereinbarung in Textform, insbesondere per E-Mail. Sie entsteht nicht automatisch durch Nichtteilnahme oder persönliche Integrationsphasen. Soweit die Parteien eine zusätzliche monatliche Begleitung zu diesem Preis vereinbaren, beträgt deren Honorar 249,00 Euro pro Monat als Endpreis einschließlich gegebenenfalls anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer. Vor Abschluss werden der Leistungsumfang, Beginn, Dauer, Zahlungsweise und die Beendigungsbedingungen der Verlängerung vereinbart. Ohne eine entsprechende Vereinbarung entstehen weder eine Verlängerung noch zusätzliche Zahlungspflichten.
(11) Bei Gruppenprogrammen mit begrenzter Teilnehmerzahl wird mit Annahme der verbindlichen Buchung ein Teilnahmeplatz für das vereinbarte Programm reserviert. Eine bloße Anfrage oder unverbindliche Interessenbekundung stellt noch keine Buchung dar. Die Reservierung des Teilnahmeplatzes ändert weder den vereinbarten Leistungsumfang noch gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- oder sonstige Beendigungsrechte. Für eine Nichtteilnahme und die Zahlungspflicht gelten insbesondere die Absätze 5 und 6.
(12) Die regelmäßige Teilnahme und die persönliche Auseinandersetzung mit den angebotenen Impulsen liegen im eigenen Interesse der teilnehmenden Person. Soweit im konkreten Angebot keine verbindlichen Mitwirkungspflichten vereinbart sind, ist die Teilnahme an einzelnen Live-Terminen freiwillig. Persönliche oder berufliche Verpflichtungen, Urlaub, Krankheit oder andere persönliche Verhinderungen führen nicht allein durch ihr Auftreten zur Beendigung oder Verlängerung des Vertrags oder zu einer Befreiung von der Zahlungspflicht. Ob im Einzelfall gesetzliche Rechte bestehen, bleibt davon unberührt. Eine Nichtteilnahme wird nicht allein als Fehlverhalten oder als Grund für einen dauerhaften Ausschluss behandelt.
(13) Freiwillige zusätzliche Termine, Ersatztermine, ergänzende Unterstützung oder sonstige Kulanzleistungen begründen allein durch ihre einmalige Gewährung keinen Anspruch auf entsprechende zusätzliche Leistungen bei künftigen Gelegenheiten oder Buchungen. Bereits verbindlich zugesagte Leistungen und individuelle Vereinbarungen bleiben davon unberührt. Freiwillige Leistungen ändern die vereinbarte Laufzeit nicht, sofern keine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
(14) Für individuell vereinbarte Einzeltermine werden etwaige besondere Absage- oder Umbuchungsbedingungen vor der verbindlichen Terminbuchung mitgeteilt und vereinbart. Ohne eine solche Vereinbarung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Eine Absage, ein Nichterscheinen oder ein verspätetes Erscheinen führt nicht automatisch zum Wegfall eines bestehenden Vergütungsanspruchs. Ein fortbestehender Vergütungsanspruch setzt die gesetzlichen Voraussetzungen voraus; ersparte Aufwendungen, anderweitiger Erwerb und böswillig unterlassener anderweitiger Erwerb sind im gesetzlich vorgesehenen Umfang anzurechnen. Von der Anbieterin zu vertretende Ausfälle werden hiervon nicht erfasst.
§ 7 Digitale Kurse, Audiokurse, Meditationen, PDFs und E-Books
(1) Digitale Inhalte werden je nach Angebot über einen geschützten Mitgliederbereich, als Stream, Download oder durch elektronische Übermittlung bereitgestellt. Die konkrete Bereitstellungsart und der Umfang richten sich nach dem Angebot. Ein Download ist nur enthalten, wenn er ausdrücklich zugesagt wurde.
(2) Bei digitalen Kursen und Meditationen richten sich Anzahl, Inhalt und Länge der Aufnahmen sowie gegebenenfalls enthaltene Begleitmaterialien nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Bei PDFs und E-Books sind der dort beschriebene Inhalt und das angegebene Dateiformat maßgeblich. Eine persönliche oder live durchgeführte Begleitung ist nur enthalten, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Die Zugangsdauer richtet sich nach der vor Vertragsschluss zugesagten Dauer. Ein ausdrücklich zugesagter lebenslanger Zugang wird nicht durch allgemeine Laufzeitregelungen zu anderen Angeboten oder durch das Ende eines Begleitprogramms verkürzt. Bei befristet vereinbartem Zugang darf dieser nach Ablauf der vereinbarten Dauer beendet werden.
(4) Für die Online-Nutzung werden ein geeignetes Endgerät, eine Internetverbindung und die im Angebot angegebenen technischen Voraussetzungen benötigt. Über besondere Anforderungen an Dateiformate, Software, Kompatibilität oder Kopierschutz wird vor Vertragsschluss informiert, soweit vorhanden und gesetzlich erforderlich.
(5) Der Zugang ist personengebunden. Zugangsdaten sind vor der Nutzung durch Unbefugte zu schützen. Bei Anzeichen für einen Missbrauch soll die Kundschaft die Anbieterin informieren. Eine schuldunabhängige Haftung für jede unbefugte Nutzung wird nicht begründet.
(6) Vertraglich geschuldete Inhalte dürfen nicht ohne Rechtsgrund entzogen oder in ihrem wesentlichen Umfang verringert werden. Erforderliche Aktualisierungen und Änderungen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Änderungen, die darüber hinausgehen, bedürfen einer zulässigen vertraglichen Grundlage; diese AGB enthalten keinen allgemeinen Änderungsvorbehalt.
(7) Die gesetzlichen Rechte bei Nichtbereitstellung oder Mängeln digitaler Produkte, einschließlich erforderlicher Aktualisierungen, bleiben unberührt. Die Anbieterin stellt Kontaktmöglichkeiten zur Meldung von Zugangs- und Funktionsstörungen bereit.
(8) Automatische Bereitstellung: Beim automatisierten Direktkauf werden die bestellten digitalen Inhalte nach erfolgreicher Bestätigung der Zahlung automatisch über den vereinbarten Zugang, Download oder eine elektronische Übermittlung bereitgestellt. Für den Zeitpunkt des Vertragsschlusses gilt § 2 Absatz 6. Eine Bereitstellung an Verbraucherinnen und Verbraucher vor Ablauf der Widerrufsfrist setzt deren vorherige ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn und deren Bestätigung der Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts voraus. Diese Erklärungen sind gesondert im Bestellablauf einzuholen und in der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, festzuhalten. Das Widerrufsrecht erlischt erst bei Vorliegen sämtlicher Voraussetzungen nach § 16 Absatz 3. Für Käufe von Digistore24 als Reseller gilt § 2 Abschnitt E.
§ 8 Workshops, Seminare und Präsenzveranstaltungen
(1) Ort, Termine, Leistungsumfang und besondere Teilnahmebedingungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Die nachstehenden vertraglichen Stornierungsregelungen in den Absätzen 2 bis 4 gelten ausschließlich für einzeln gebuchte Live-Veranstaltungen vor Ort, insbesondere Präsenzseminare, Präsenzworkshops und Retreats. Sie gelten nicht für Onlineveranstaltungen, digitale Inhalte oder laufende Einzel- und Gruppenbegleitungen. Gesetzliche Widerrufs- und Kündigungsrechte bleiben unberührt und gehen diesen Stornierungsregelungen vor.
(2) Die Kundschaft kann eine einzeln gebuchte Präsenzveranstaltung vor deren Beginn in Textform stornieren. Bei dieser vertraglich eingeräumten Stornierung kann die Anbieterin eine Entschädigung ausschließlich für den nachweisbaren, durch die Stornierung verursachten und nicht vermeidbaren Ausfall verlangen. Berücksichtigt werden kann insbesondere der dem stornierten Teilnahmeplatz zurechenbare Anteil einer bereits verbindlich vereinbarten Raummiete, soweit diese nicht mehr kostenfrei storniert oder erstattet werden kann und insoweit tatsächlich ein ungedeckter Ausfall verbleibt. Allein die Anmietung eines Raums begründet noch keinen Anspruch auf Erstattung der gesamten Raummiete durch eine einzelne stornierende Person. Die Entschädigung ist auf den vereinbarten Preis des stornierten Teilnahmeplatzes begrenzt. Feste prozentuale Stornopauschalen werden durch diese AGB nicht vereinbart.
(3) Die Anbieterin berücksichtigt ersparte Aufwendungen, Erstattungen des Vermieters und eine anderweitige Vergabe des stornierten Platzes. Ein bereits anderweitig gedeckter Ausfall darf nicht nochmals verlangt werden. Sie trifft zumutbare Maßnahmen, um den Ausfall gering zu halten, und legt die Berechnung einschließlich des angesetzten Raummietanteils auf Verlangen nachvollziehbar dar. Entsteht kein entsprechender Ausfall, fällt keine Entschädigung an. Der Kundschaft bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Ausfall entstanden ist. Die vorgenannte Entschädigungsregelung gilt nicht bei Ausübung eines gesetzlichen Widerrufs- oder Kündigungsrechts und nicht bei einer Absage durch die Anbieterin; hierfür gelten die gesetzlichen Regelungen.
(4) Eine Stornierung kann in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden. Eine Begründung ist für die vertragliche Stornierung nicht erforderlich.
(5) Ein Ausschluss des gesetzlichen Widerrufsrechts für termingebundene Freizeitangebote gilt nur, wenn die Voraussetzungen des § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB beim konkreten Angebot tatsächlich erfüllt sind und vor Vertragsschluss darüber informiert wurde. Er wird nicht pauschal für sämtliche Seminare oder Begleitungen angenommen.
§ 9 Terminänderungen und Ausfall von Leistungen
(1) Bei wichtigen Gründen, insbesondere einer Erkrankung der durchführenden Person, informiert die Anbieterin unverzüglich über notwendige Änderungen und bietet nach Möglichkeit eine zumutbare Ersatzleistung oder einen Ersatztermin an. Ein wesentlicher Vertragsinhalt wird nicht allein aufgrund dieser AGB einseitig geändert.
(2) Kann eine geschuldete Leistung nicht erbracht werden oder wird eine angebotene Vertragsänderung nicht vereinbart, richten sich Rückzahlung, Rücktritt, Kündigung und weitere Ansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften. Ein Ersatztermin muss nicht ausnahmslos akzeptiert werden. Höhere Gewalt führt nicht automatisch zum Ausschluss eines gesetzlichen Rückzahlungsanspruchs.
§ 10 Physische Produkte, Lieferung und Eigentumsvorbehalt
(1) Liefergebiet, Versandkosten und Lieferzeit ergeben sich aus den Angaben vor der Bestellung. Bücher, Kartensets und andere Waren werden an die vereinbarte Lieferanschrift geliefert.
(2) Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Verlusts oder der Beschädigung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware über. Gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt.
(3) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Anbieterin. Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
(4) Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt die beigefügte Widerrufsbelehrung für Waren. Die Öffnung einer Verpackung oder eine Beschädigung führt nicht allgemein zum Verlust des Widerrufsrechts. Gesetzliche Ausnahmen und ein gegebenenfalls zulässiger Wertersatz bleiben unberührt.
§ 11 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) Soweit Inhalte urheberrechtlich geschützt sind, verbleiben die Rechte bei der Anbieterin beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern. Die Kundschaft erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang und für die vereinbarte Dauer.
(2) Ohne ausdrücklich vereinbarte weitergehende Lizenz ist die Nutzung auf den eigenen persönlichen Gebrauch beschränkt. Eine Veröffentlichung, öffentliche Wiedergabe, Weiterveräußerung, gewerbliche Vervielfältigung oder Bereitstellung geschützter Inhalte an Dritte ist nicht gestattet. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
(3) Zugangsdaten und personenbezogene Kurszugänge dürfen nicht an andere Personen weitergegeben werden. Berechtigte Interessen bei einem vermuteten Missbrauch werden verhältnismäßig geprüft; gesetzliche Ansprüche bleiben bestehen.
(4) Die Teilnahme an einem Angebot verleiht keine automatische Berechtigung, geschützte Schulungsunterlagen zu unterrichten oder geschützte Marken als eigene Angebotskennzeichnung zu verwenden. Weitergehende berufliche Nutzungen richten sich nach einer gesonderten Lizenzvereinbarung. Die Nutzung allgemeiner Kenntnisse und gesetzlich nicht geschützter Ideen wird durch diese AGB nicht pauschal untersagt.
(5) Geschützt sind insbesondere entsprechend schutzfähige Texte, Skripte, Arbeitsblätter, Audio- und Videoaufnahmen, Meditationstexte und sonstige konkret ausgearbeitete Materialien. Ohne entsprechende Berechtigung dürfen diese weder vollständig noch auszugsweise an Dritte weitergegeben, als eigene Schulungsunterlagen verwendet, in eigene Kurse übernommen oder Kundinnen und Kunden zugänglich gemacht werden. Dies gilt auch für eine Weitergabe innerhalb der Familie oder des persönlichen Umfelds, soweit diese nicht gesetzlich erlaubt ist. Eine berufliche Nutzung geschützter Materialien oder die Nutzung geschützter Marken erfordert eine entsprechende gesonderte Berechtigung. Eine persönliche Begleitung begründet für sich genommen weder eine Lehrbefugnis noch eine Lizenz zur Vermarktung der Methode. Allgemeine Kenntnisse, persönliche Erfahrungen und gesetzlich nicht geschützte Ideen werden von diesen Beschränkungen nicht erfasst.
§ 12 Marken und Lizenzen
(1) Die von der Anbieterin verwendeten Marken und Kennzeichen sind im Umfang des jeweils bestehenden gesetzlichen Schutzes zu beachten. Dies betrifft insbesondere die Kennzeichnung „Energie- und Metamedizin nach Petra Maria Anders®“.
(2) Eine kennzeichenmäßige Nutzung durch Dritte bedarf einer Berechtigung, soweit sie nicht gesetzlich erlaubt ist. Umfang, Dauer und Bedingungen einer vertraglichen Lizenz werden gesondert vereinbart. Gesetzlich zulässige beschreibende oder hinweisende Verwendungen bleiben unberührt.
§ 13 Vertraulichkeit und Aufzeichnungen
(1) Persönliche Informationen anderer Teilnehmender aus nicht öffentlichen Gruppen- und Einzelangeboten sind vertraulich zu behandeln. Eine unbefugte Weitergabe, Veröffentlichung oder Aufzeichnung ist nicht gestattet. Dies gilt auch nach Ende der Teilnahme.
(2) Die Vertraulichkeitspflicht schließt die Wahrnehmung eigener Rechte, gesetzliche Auskunfts- und Offenlegungspflichten sowie die vertrauliche Beratung durch beruflich zur Verschwiegenheit verpflichtete Personen nicht aus. Eine wahrheitsgemäße Bewertung eigener Erfahrungen wird nicht pauschal untersagt; Rechte anderer Personen sind zu wahren.
(3) Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen vertraulich, soweit eine Offenlegung nicht zur rechtmäßigen Vertragsdurchführung erforderlich oder gesetzlich geboten ist. Eine gesonderte Geheimhaltungsvereinbarung bleibt im wirksam vereinbarten Umfang maßgeblich.
(4) Eigene Bild-, Ton- oder Videoaufzeichnungen durch Teilnehmende sind ohne Zustimmung der Betroffenen nicht gestattet. Über geplante Aufzeichnungen durch die Anbieterin und deren Nutzung wird vorab informiert. Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert eingeholt. Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt sie nicht.
(5) Eine Veröffentlichung personenbezogener Ausschnitte, insbesondere für Werbung oder Testimonials, erfolgt nur auf einer geeigneten Rechtsgrundlage, insbesondere nach gesonderter freiwilliger Einwilligung. Eine Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
(6) Beide Vertragsparteien treffen im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortung angemessene Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen vor unbefugtem Zugriff, insbesondere beim Umgang mit Zugangsdaten, Unterlagen und elektronischen Nachrichten. Für gesondert vereinbarte Geheimhaltungsregelungen gilt Absatz 3; zwingende gesetzliche Pflichten und die Ausnahmen nach Absatz 2 bleiben unberührt.
§ 14 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsregelungen, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Dies sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundschaft regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, soweit nicht Absatz 1 eingreift.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für einfach fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Diese Regelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Gesetzliche Mängel-, Bereitstellungs-, Rückzahlungs- und Beendigungsrechte werden dadurch nicht ausgeschlossen.
§ 15 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Informationen über Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherdauer und Betroffenenrechte ergeben sich aus der Datenschutzerklärung unter https://wunscherfuellungszentrum.de/Datenschutz. Die Zustimmung zu diesen AGB ist keine Einwilligung in Werbung oder in nicht erforderliche Datenverarbeitungen.
§ 16 Widerrufsrecht – digitale Inhalte und Live-Begleitungen
(1) Verbraucherinnen und Verbraucher: Für Verträge mit der Anbieterin besteht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht. Die nachfolgenden Belehrungen unterscheiden zwischen digitalen Inhalten, Dienstleistungen und Waren. Maßgeblich ist der überwiegende Zweck der konkreten Buchung; für die Abgrenzung zur unternehmerischen Buchung gelten § 1 Absatz 3 und Absatz 2 dieses Paragraphen.
(2) Unternehmerinnen und Unternehmer: Wird der Vertrag in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit geschlossen, besteht für diese Buchung kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB. Maßgeblich sind der Zweck der konkreten Buchung und die gesetzlichen Voraussetzungen der §§ 13 und 14 BGB. Sonstige gesetzliche oder ausdrücklich eingeräumte vertragliche Rechte bleiben unberührt.
Digitale Inhalte: Erlöschen des Widerrufsrechts
(3) Bei entgeltlichen Audiokursen, aufgezeichneten Meditationen, aufgezeichneten Onlinekursen, PDFs und E-Books ohne körperlichen Datenträger erlischt das gesetzliche Verbraucherwiderrufsrecht gemäß § 356 Absatz 6 Nummer 2 BGB, wenn sämtliche folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
- Die Kundschaft hat vor Beginn der Bereitstellung ausdrücklich zugestimmt, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt.
- Die Kundschaft hat ihre Kenntnis bestätigt, dass sie durch diese Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung ihr Widerrufsrecht verliert.
- Die Anbieterin hat mit der Bereitstellung der bestellten Inhalte begonnen.
- Die Anbieterin hat eine Vertragsbestätigung gemäß § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt, in der die Zustimmung und Kenntnisbestätigung festgehalten sind.
Sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht für den betreffenden digitalen Vertrag kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht mehr. Die bloße Nichtnutzung der vertragsgemäß bereitgestellten Inhalte lässt ein wirksam erloschenes Widerrufsrecht nicht wieder aufleben. Eine freiwillige Rückgabe- oder Geld-zurück-Garantie wird nicht eingeräumt, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Gesetzliche Rechte bei Nichtbereitstellung oder Mängeln sowie sonstige zwingende Rückzahlungs- und Beendigungsrechte bleiben unberührt. Die Bestellung, Zahlung, automatische Freischaltung oder Zustimmung zu diesen AGB allein genügt nicht für das Erlöschen des Widerrufsrechts.
Persönliche Live-Begleitungen: eigene Widerrufsregelung
(4) Dienstleistungen und Live-Begleitungen: Bei entgeltlichen Dienstleistungen erlischt das Verbraucherwiderrufsrecht vor Ablauf der Frist nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung. Die Teilnahme an einem ersten Termin oder die Bereitstellung eines ergänzenden digitalen Inhalts genügt hierfür nicht. Bei gemischten Angeboten sind die tatsächlich vereinbarten Leistungen und die gesetzlichen Regelungen maßgeblich. Für Wertersatz und weitere Einzelheiten gilt die Widerrufsbelehrung für Dienstleistungen.
(5) Elektronische Erklärung: Soweit gesetzlich vorgeschrieben, ist die elektronische Widerrufsfunktion während des Laufs der Widerrufsfrist hervorgehoben und leicht zugänglich auf der verwendeten Online-Benutzeroberfläche bereitzustellen. Der Einstieg erfolgt über „Vertrag widerrufen“, die Übermittlung über „Widerruf bestätigen“ oder eine jeweils gleichbedeutende eindeutige Formulierung. Erforderlich sind Name, Angaben zur Identifizierung des Vertrags beziehungsweise Vertragsteils und eine elektronische Kontaktmöglichkeit für die Eingangsbestätigung. Der Eingang wird unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger mit Erklärungsinhalt, Eingangsdatum und Uhrzeit bestätigt. Ein Widerruf bedarf keiner Begründung oder Zustimmung der Anbieterin. Das Muster-Widerrufsformular ist nicht verpflichtend; andere gesetzlich zulässige Erklärungswege bleiben möglich.
(6) Käufe über Digistore24: Für einen Kauf vom dort ausgewiesenen Reseller gelten dessen Vertragsbedingungen und Widerrufsinformationen gemäß § 2 Abschnitt E. Diese AGB ersetzen oder verkürzen diese Rechte nicht.
§ 17 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
(2) Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung für Traunstein gilt nur gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen, soweit gesetzlich zulässig. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Nicht jede unternehmerisch tätige Person ist allein deshalb Kaufmann oder Kauffrau.
(3) Sind einzelne AGB-Bestimmungen unwirksam oder nicht Vertragsbestandteil geworden, gelten die gesetzlichen Rechtsfolgen, insbesondere § 306 BGB. Eine unwirksame Klausel wird nicht automatisch durch eine wirtschaftlich möglichst ähnliche Klausel ersetzt.
§ 18 Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist nicht bereit, freiwillig an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Etwaige gesetzliche Verpflichtungen zur Teilnahme bleiben unberührt.
Widerrufsbelehrungen für Verbraucherinnen und Verbraucher
Die folgenden Belehrungen gelten für Verträge, bei denen die Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR Ihre Vertragspartnerin ist. Bei einem Kauf von Digistore24 im Reseller-Modell ist die Widerrufsbelehrung des im Bestellformular ausgewiesenen Verkäufers maßgeblich; die folgenden Texte ersetzen diese nicht. Welche Belehrung bei einem direkten Vertrag mit uns zutrifft, richtet sich danach, ob Sie digitale Inhalte, Dienstleistungen oder Waren bestellt haben. Bei einer Bestellung unterschiedlicher Leistungsarten sind die jeweils einschlägigen Regelungen zu beachten.
A. Digitale Inhalte ohne körperlichen Datenträger
Diese Belehrung betrifft insbesondere aufgezeichnete Kurse, Audiokurse, Meditationen, Videos, PDFs und E-Books, die elektronisch bereitgestellt werden.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR, Michael-Kiefer-Weg 2, 83236 Übersee, Deutschland, Telefon +49 (176) 55770039, E-Mail [email protected], mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefes oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das am Ende dieser Seite zum Download bereitgestellte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten, mit Ausnahme zusätzlicher Kosten für eine andere als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Für die bis zum Widerruf bereitgestellten digitalen Inhalte schulden Sie keinen Wertersatz. Nach einem wirksamen Widerruf dürfen die digitalen Inhalte nicht weiter genutzt oder Dritten zur Verfügung gestellt werden; ein bereitgestellter Zugang kann im gesetzlichen Umfang beendet werden.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Bei einem Vertrag über digitale Inhalte ohne körperlichen Datenträger, der Sie zur Zahlung eines Preises verpflichtet, erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Vertragserfüllung begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnen, Sie Ihre Kenntnis bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung Ihr Widerrufsrecht verlieren, und wir Ihnen eine Vertragsbestätigung gemäß § 312f BGB zur Verfügung gestellt haben.
B. Dienstleistungen und persönliche Begleitungen
Diese Belehrung gilt, soweit für die betreffende Dienstleistung ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht. Gesetzlich ausgenommene Angebote bedürfen einer gesonderten zutreffenden Information vor Vertragsschluss.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR, Michael-Kiefer-Weg 2, 83236 Übersee, Deutschland, Telefon +49 (176) 55770039, E-Mail [email protected], mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefes oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das am Ende dieser Seite zum Download bereitgestellte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten, mit Ausnahme zusätzlicher Kosten für eine andere als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht. Dieser Wertersatz setzt die gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere ein ausdrückliches Verlangen und die ordnungsgemäße Information, voraus.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Bei einem entgeltlichen Dienstleistungsvertrag erlischt Ihr Widerrufsrecht vor Ablauf der Frist mit der vollständigen Erbringung der Dienstleistung, wenn Sie vor Beginn ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnen, und Ihre Kenntnis bestätigt haben, dass Ihr Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ist die Zustimmung auf einem dauerhaften Datenträger zu übermitteln.
C. Waren, insbesondere Bücher und Kartensets
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Bei einer einzelnen Ware oder mehreren gemeinsam gelieferten Waren beträgt die Widerrufsfrist vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben beziehungsweise hat. Bei mehreren Waren aus einer einheitlichen Bestellung, die getrennt geliefert werden, beginnt diese Frist mit der Inbesitznahme der letzten Ware durch Sie oder einen solchen Dritten. Bei einer in mehreren Teilsendungen oder Stücken gelieferten Ware beginnt sie mit der Inbesitznahme der letzten Teilsendung oder des letzten Stücks.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR, Michael-Kiefer-Weg 2, 83236 Übersee, Deutschland, Telefon +49 (176) 55770039, E-Mail [email protected], mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefes oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das am Ende dieser Seite zum Download bereitgestellte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten, mit Ausnahme zusätzlicher Kosten für eine andere als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an Health & More – Wunscherfüllungszentrum GbR, Michael-Kiefer-Weg 2, 83236 Übersee, Deutschland, zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
D. Elektronischer Widerruf
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter https://petramariaanders.de/widerruf ausüben. Den Button „Vertrag widerrufen“ finden Sie am Ende dieser Seite. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, mit dem Inhalt Ihrer Erklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Die gesetzlich vorgeschriebene elektronische Widerrufsfunktion ermöglicht die Übermittlung einer Widerrufserklärung über die jeweilige Online-Benutzeroberfläche. Der Einstieg ist mit „Vertrag widerrufen“ und die Übermittlung mit „Widerruf bestätigen“ oder jeweils einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung bezeichnet. Der Eingang wird unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger mit Erklärungsinhalt, Eingangsdatum und Uhrzeit bestätigt. Die Nutzung anderer gesetzlich zulässiger Erklärungswege bleibt möglich.